Sa., 20. Sep. 2025
14:00 - 23:00 Uhr
LOK Kulturzentrum Jever
Moorweg 2
26441 Jever
Grenzenlos Festival 2025
Ein buntes Fest für Toleranz und Vielfalt!
Das GröschlerHaus und das LOK Kulturzentrum holen das Grenzenlos Festival zurück nach Jever – und ihr seid herzlich eingeladen! Freut euch auf einen unvergesslichen Tag voller Musik, Kreativität und Begegnungen, der Jung und Alt gleichermaßen begeistert. Gemeinsam feiern wir Vielfalt und Offenheit – von 14 Uhr bis Open End!
Das erwartet euch:
- Fantastische Bands auf zwei Bühnen – Musik, die bewegt und begeistert!
- Engagements und Vereine stellen sich vor – lernt spannende Projekte kennen!
- Kulinarische Highlights: Food Truck, Kaffee & Kuchen und erfrischende Getränke im gemütlichen LOK Garten.
- Inspirierende Ausstellung in der LOK Galerie – Kunst zum Staunen und Entdecken.
- Diskussionen und Lesungen – spannende Themen, die zum Nachdenken und Austauschen anregen.
- Mal- und Kreativwerkstatt – für Kinder und Erwachsene, die ihrer Fantasie freien Lauf lassen wollen.
- Exklusive Führungen durch die Ton-Werkstatt, Lithografie und Fotografie – ein Blick hinter die Kulissen kreativer Prozesse.
- Theatervorführung und Einblicke hinter die Kulissen.
- Open Air Kino mit einem Überraschungsfilm der Kinofreunde.
- Party mit Lost in music – tanzt und feiert bis in die Nacht!
Und das Beste: Die Veranstaltung ist kostenlos! Wer möchte, kann ein Soli-Ticket kaufen, um die beteiligten Künstler*innen zu unterstützen.
Kommt vorbei, bringt eure Freund*innen und Familie mit und erlebt einen Tag voller Spaß, Inspiration und Gemeinschaft.
Vorläufiges Programm:
14:00 Uhr Eröffnung
14:30 Uhr Kunstprojekt “GRENZENLOS - Vielfalt sichtbar machen” (siehe unten)
15:00 Uhr Vernissage Kjell-Flemming Ernst Richard van Büren (siehe unten)
15:00 Uhr Ja klar! Rock mal anders
15:30 Uhr Theater Teaser des Jugend Theaters
16:00 Uhr Global Music Player Allstars
17:00 Uhr Andrae Bahlmann Harjes
17:30 Uhr Theater Teaser der Shapeshifter
18:00 Uhr Schwarze Segel
18:30 Uhr Film: Inner Circle Outer Circle
19:00 Uhr Loving Backwards
20:00 Uhr Überraschungsfilm der Kinofreunde (Open Air)
21:00 Uhr Party mit Lost in music (Disko)
Zusätzlich wird es ein buntes Mitmachprogramm geben.
Wir freuen uns darauf, mit euch gemeinsam ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt zu setzen. Seid dabei und macht das Grenzenlos Festival zu einem unvergesslichen Erlebnis!
Folgende Engagements und Vereine sind am Programm beteiligt:
- Afrikanische Union Friesland / Wilhelmshaven
- Chorus Lokemotion
- DeKol Netzwerk Nordwest
- Fotoforum Jever
- Gesprächskreis für Eltern behinderter
und chronischkranker Kinder - GPS
- GröschlerHaus Arbeitskreis
- Jugendzentrum Jever
- Kinofreunde Friesland
- LOK Kulturzentrum
- Musikinitiative Schortens
- Naturschutzhof Wittmund
- Neues Tun
- Shapeshifter Theatergruppe
- Omas gegen Rechts
Wir danken unseren Sponsoren, insbesondere der Fresenia Loge Jever!
Achtung! Bei schlechtem Wetter findet das Programm im Innenraum statt. Es gibt also keinen Grund, nicht vorbeizuschauen.
Es folgen Detailinformationen zu verschiedenen Veranstaltungsinhalten:
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Mitmach-Kunstprojekt „GRENZENLOS – Vielfalt sichtbar machen“
Was bedeutet Vielfalt für dich?
Wie fühlt sich grenzenloses Miteinander an? Welche Farben, Formen oder Worte verbindest du damit?
Beim inklusiven Kunstprojekt „GRENZENLOS“ sind alle eingeladen, einen ganz persönlichen künstlerischen Beitrag zu leisten – egal ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener!
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer gestaltet ein kleines Mal-Objekt (Malkarton), das eine Botschaft oder ein Bild zum Thema Vielfalt zeigt.
Ob bunt, nachdenklich, laut, leise, abstrakt oder ganz konkret – alles ist willkommen!
Aus den vielen einzelnen Werken entsteht ein gemeinsames Gesamtkunstwerk, das zeigt:
Vielfalt ist unsere Stärke – und gemeinsam sind wir grenzenlos.
Uhrzeit: 14.30 Uhr – 17.30 Uhr
Eine Anmeldung ist nicht notwendig!
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Kjell-Fleming Ernst Richard van Büren Foto-Ausstellung
Als Kuratorin wurde ich, Wilma Nyari, Galerieleiterin des LOK Kulturzentrums Jever, früh auf Kjell-Fleming Ernst Richard van Büren aufmerksam.
Unsere Begegnungen auf Veranstaltungen innerhalb und außerhalb Wilhelmshavens waren zunächst flüchtig – doch seine Arbeiten blieben. Sie stachen heraus, nicht nur durch ihre handwerkliche Präzision, sondern durch die emotionale Tiefe, die sie transportieren.
Was mich besonders faszinierte, war seine Fähigkeit, Persönlichkeiten in Zeichnungen festzuhalten – nicht als gefällige Porträts, sondern als kraftvolle, oft kantige Charakterstudien. Die Linienführung in seinen Zeichnungen ist klar, fast kompromisslos, und doch bergen sie eine Zerbrechlichkeit, die den Betrachter berührt. Es ist gerade diese Spannung zwischen rauer Ausdruckskraft und verletzlicher Intimität, die seine Werke so unverwechselbar macht.Vor rund zwei Jahren begann Kjell sich verstärkt der Fotografie zuzuwenden – und auch hier zeigt sich seine künstlerische Handschrift in eindrucksvoller Weise. Seine Fotografien sind keine klassischen Abbilder, sondern atmosphärische Erzählungen. Die bewusste Lichtsetzung, das Spiel mit Schatten, die dramaturgische Inszenierung von Momenten – all das verleiht seinen Bildern eine besondere Schwere, fast eine Dunkelheit, die nie beliebig wirkt, sondern tiefgründig und reflektiert. Es sind Bilder, die eine Geschichte andeuten, aber nie vollständig erzählen – Räume, in denen sich Interpretation entfalten darf.
Kjells künstlerischer Ansatz bewegt sich stets an der Schnittstelle zwischen persönlicher Auseinandersetzung und gesellschaftlichem Spiegel. Seine Werke fordern dazu auf, hinzusehen – auch dann, wenn es unbequem ist. Sie erinnern uns daran, dass Kunst nicht nur gefallen, sondern herausfordern darf. Dass sie ein Raum sein kann für Ambivalenz, für Brüche, für das Uneindeutige.
Als Teil des Kuratoriums im *Lokschuppen* ist es mir daher ein wichtiges Anliegen, genau solchen Künstler*innen eine Plattform zu geben – jungen Stimmen aus der Region, die mutig, eigenständig und kritisch arbeiten. Künstler*innen wie Kjell, deren Arbeiten nicht nur Talent zeigen, sondern Haltung. Denn sie tragen zur kulturellen Vielfalt unserer Stadt bei – und zum Nachdenken über uns selbst.
Uhrzeit: ab 15 Uhr